Google Wave in 8 Minuten oder "Als das Internet laufen lernte"

Google Wave in 8 Minuten oder "Als das Internet laufen lernte"

Google hat sich überlegt, wie die Kommunikation vie Email aussehen würde, wenn sie heute mit den Möglichkeiten des Internets erfunden würde. Herausgekommen ist Google Wave. Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine Mischung aus Email, Facebook, Twitter, Google Earth, iPhoto usw. Selbst Dokumenterstellung und -verwaltung ist möglich. Robots können wie kleine Add-Ons Aufgaben übernehmen, zum Beispiel Nachrichten automatisch und während des Eintippens in andere Sprachen übersetzen.

Das folgende sehenswerte Video (in englisch) vermittelt die Grundlagen:

Im Prinzip startet der Benutzer eine Unterhaltung als Welle, die entweder nach kurzer Zeit verebbt oder die sich zu einer großen Kommunikationswelle aufschaukelt und viele Teilnehmer, unterschiedlichste Botschaften, Bilder und Medien einbindet. In Analogie zur Unterhaltung kann man sich eine kleine Welle vorstellen wie ein kurzer Austausch von Nachrichten zwischen 2 Personen und eine große Welle wie eine Hochzeitsparty, bei der sich alles um das Brautpaar und die Feier dreht. Gespräche über das Brautpaar in unterschiedlichster Form, Bilder, Filme, Musik etc. Und mit einer Playback-Funktion bei Google Wave kann man sich jederzeit die Entstehungsgeschichte einer Wave abspielen lassen.

– BSI warnt vor Google Wave

Leider ist der Datenschutz bei Google Wave nicht sonderlich ausgeprägt. Google besitzt die alleinige Herrschaft über die Kontodaten. Entsprechend warnt das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aus Sicherheitsgründen vor der Nutzung von Google Wave

Update: Inzwischen gibt es auch eine Stellungnahme von Google zum Thema Datenschutz und einen ersten Benutzerkommentar von Oliver Gassner.

Ob sich Google Wave durchsetzt und welche Potentiale und zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten daraus entstehen werden, bleibt abzuwarten. Das sich aber die Arten der Kommunikation durch die Möglichkeiten des verändern und erweitern, steht außer Frage. Es bleibt spannend, die Entwicklungen weiter zu verfolgen und zu prüfen, wie sie auch selbst oder im Unternehmen genutzt werden können.

 
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